Eine gezielte Beköderung kann das Aufstellen der Fallen erleichtern und die Erfolgschancen erhöhen:
- Bei Wühlmäusen eignen sich Obst oder Gemüse als Köder, beispielsweise Karotten.
- Der Maulwurf hingegen ist ein Fleischfresser. Platzieren Sie daher hinter der Falle Mehlwürmer,
Regenwürmer oder ein kleines Stück Leber, das für den Maulwurf als besondere Delikatesse gilt.
Maulwürfe legen täglich bis zu einem Kilometer in ihrem weit verzweigten Tunnelsystem zurück und können dabei bis zu 20 Hügel pro Tag erzeugen. Um die Erfolgschancen zu erhöhen, sollten Sie deshalb mehrere Fallen an unterschiedlichen Stellen im Garten platzieren und möglichst verschiedene Fallenmodelle verwenden.
Arbeiten Sie beim Aufstellen jeder Falle sorgfältig. Das dient nicht nur Ihrer eigenen Sicherheit, sondern erhöht auch den Jagderfolg. Säubern Sie die Gänge stets gründlich und decken Sie diese anschließend ordentlich ab. Bei der Wühlmausjagd sollten Sie darauf achten, dass etwas Luft in den Gang gelangt. Das regt die Wühlmaus dazu an, erneut zu graben – und stört zugleich den Maulwurf. Verwenden Sie beispielsweise einen dunklen Eimer zum Abdecken, lassen Sie dabei einen kleinen Spalt offen.
Wühlmäuse und Maulwürfe können erstaunlich clever sein. Wenn Sie Ihre Falle häufiger verwühlt vorfinden, ist das zunächst ein gutes Zeichen – denn es zeigt, dass im Gangsystem Aktivität herrscht.
Wird die Falle jedoch immer wieder nur zugeschoben oder verwühlt, ohne dass ein Fang erfolgt, haben Sie mit diesem Fallenmodell oft nur geringe Erfolgschancen. In solchen Fällen empfiehlt es sich, mehrere Fallen an verschiedenen Stellen einzusetzen und zusätzlich das Fallenmodell zu wechseln.
Sie werden überrascht sein, wie oft gerade ein anderer Fallentyp den entscheidenden Unterschied macht.
Sie hatten Erfolg und Ihre Falle hat ausgelöst? Perfekt – bauen Sie sie trotzdem nicht sofort wieder ab. Häufig befinden sich nicht nur ein einzelner Maulwurf, sondern mehrere Tiere im Gangsystem. Gleiches gilt auch für Wühlmäuse. Säubern Sie den Gang oder das Loch erneut leicht und stellen Sie die Falle an derselben Stelle wieder auf. Erst wenn keine weiteren Aktivitäten mehr erkennbar sind, sollten Sie die Falle entfernen.Oft lassen sich an derselben Stelle im Abstand von wenigen Tagen weitere Erfolge erzielen.
Machen Sie sich nicht verrückt und kontrollieren Sie Ihre aufgestellten Fallen nicht ständig. Wenn die Falle sauber und korrekt platziert ist, brauchen Sie etwas Geduld. In der Regel reicht es vollkommen aus, die Fallen einmal täglich zu kontrollieren.
Sollte an einem Gang oder Loch keinerlei Aktivität mehr festzustellen sein, verschließen Sie diesen Bereich wieder und versuchen Sie es an einer anderen Stelle. Wird Ihre Falle hingegen verwühlt oder zugeschoben, können Sie sich freuen – denn das zeigt, dass Sie dicht am Erfolg sind. Säubern Sie in diesem Fall die Falle und den Gang gründlich und stellen Sie die Falle anschließend erneut auf.